Robbenprodukte in Europa verboten
Straßburg, Frankreich 5 Mai 2009 – Das Europaparlament stimmte heute mit 550 von 640 Stimmen für ein Handelsverbot für alle Robbenprodukte. Der Verordnungsentwurf verbietet den profitorientierten Verkauf von Robbenprodukten innerhalb der EU.
17.200 Robben in den ersten Tagen der Jagd getötet
(Charlottetown, Kanada) - Kanadas Fischereiministerium beendete gestern den ersten Teil der Robbenjagd im Sankt-Lorenz-Golf – die Jäger haben in den ersten drei Tagen bereits 17.200 Sattelrobben getötet. Am Freitag wird die Jagd in einer anderen Region des Golfes fortgesetzt. Beobachter des IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) dokumentieren die Jagd.
Heute startet Kanadas Jagd auf 280.000 Sattelrobben
(Charlottetown, Kanada, 23 Marz 2009) – Heute beginnt die kommerzielle Robbenjagd im Golf von St. Lorenz an der Ostküste Kanadas. 280.000 Sattelrobben hat die Regierung zum Töten freigegeben. Der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) ist mit einem Team vor Ort, um die Jagd zu dokumentieren.
Kanadische Regierung erhöht Fangquote für die Robbenjagd
(Ottawa/Kanada, 22 Marz 2009) – Das kanadische Fischereiministerium DFO gab die diesjährige Fangquote für die Robbenjagd an Kanadas Ostküste bekannt: Allein 280.000 Sattelrobben dürfen in dieser Saison getötet werden - 5.000 Tiere mehr als im letzten Jahr. Der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) ist entsetzt, dass die kanadische Regierung ihre kommerzielle Robbenjagd fortsetzt und die Fangquote sogar noch erhöht, obwohl die Absatzmärkte für Robbenfelle weltweit schwinden.
Moskau verbietet Robbenjagd im Weißen Meer
(Moskau, 18 Marz 2009) – Die russische Regierung gab heute ein komplettes Verbot der Jagd auf Sattelrobben, die weniger als ein Jahr alt sind, im Weißen Meer bekannt. Der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) hat mit seinen Kampagnen in Russland, Kanada und der EU gegen kommerzielle Robbenjagden maßgeblich zu dieser Entscheidung beigetragen.
Per Gesetz fordert kanadischer Senator das Ende der Robbenjagd
(Kanada, 4 Marz 2009) – Der kanadische Senator Mac Harb brachte gestern eine Gesetzesvorlage zur Beendigung der kanadischen Robbenjagd im Unterhaus der kanadischen Regierung ein. Der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) begrüßt diesen Vorstoß: Es ist das erste Mal in der Geschichte, dass ein kanadischer Politiker ein Gesetz zur Beendigung der kommerziellen kanadischen Robbenjagd fordert.
Russland erlässt Verbot für Jagd auf Robbenbabys
(Moskau, 27 Februar 2009 ) – Die Jagd auf Sattelrobben-Babys im Alter von bis zu 11 Tagen ist in Russland jetzt verboten. Das besagt eine neue Verfügung des russischen Fischereiministeriums. Die Ankündigung kam nur einen Tag nachdem der russische Premierminister Vladimir Putin sagte“ [dies] ist so eine blutige Jagd, es ist offensichtlich, dass sie schon längst hätte verboten werden müssen.“
EU-weites Handelsverbot für Robbenprodukte kommt - vielleicht
(Brüssel, 16.7.2008) – Eine Gesetzesvorlage für ein EU-weites Handelsverbot für Robbenprodukte stellt EU-Umweltkommissar Stavros Dimas heute vor. Der Entwurf sieht allerdings auch Ausnahmen vor: Sind Länder der Meinung, bei ihnen würden die Robben tierschutzgerecht getötet und können dies nachweisen, dürfen die Produkte auf Antrag dieser Länder eingeführt werden. Bisher ist jedoch unklar, wie solche Nachweise aussehen sollen und wer in der EU sie überprüfen müsste.
Demonstration für Robben
(Brüssel, Belgien, 01.07.2008) – Für ein EU-weites Handelsverbot für Robbenprodukte demonstrieren heute ab 13 Uhr Bürger aus ganz Europa vor dem Gebäude der EU-Kommission in Brüssel. Die Kundgebung wird organisiert vom IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds), HSI (Humane Society International), GAIA (Global Action in the Interest of Animals) und dem europäischen Dachverband Eurogroup for Animals. Mehr als 50 weitere Tierschutzorganisationen unterstützen die Demonstration, es werden Teilnehmer aus vielen EU-Staaten erwartet, darunter Deutschland, Polen, Frankreich, die Niederlande, Belgien, Ungarn, Slowakei und Spanien.
Trotz kanadischer Intervention: Bundesregierung bringt Handelsverbot für Robbenprodukte voran
Berlin, 24.04.2008 – In der ersten Lesung behandelt der Bundestag heute einen Gesetzentwurf für ein Handelsverbot für alle Robbenprodukte. Mitglieder des Bundestags erklärten, das Parlament wolle ein Handelsverbot noch vor der Sommerpause einführen.
IFAW dokumentiert Tierschutz-Verstöße bei Kanadas Robbenjagd
Charlottetown, Kanada, 30.03.2008 – Mitarbeiter des IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) dokumentierten schon an den ersten beiden Tagen der am Freitag in Kanada begonnenen Robbenjagd Verstöße gegen Tierschutz-Standards. Das kanadische Fischerei-ministerium hatte kurz vor Jagdbeginn neue Regeln erlassen, die gewährleisten sollen, dass die Tiere zweifelsfrei tot sind, bevor ihnen das Fell abgezogen wird.
275.000 Robben sollen sterben
Charlottetown, Kanada, 28.03.2008 – Heute beginnt die kommerzielle Robbenjagd im Golf von St. Lorenz an der Ostküste Kanadas. 275.000 Sattelrobben hat die Regierung zum Töten freigegeben. Der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) ist mit einem Team vor Ort, um die Jagd zu dokumentieren.
Kanadische Regierung gibt 275.000 Robben zum Abschlachten frei
Ottawa, Kanada 11.03.2008 – Das kanadische Fischereiministerium (DFO) hat die diesjährige Fangquote für die Robbenjagd an Kanadas Ostküste bekannt gegeben: 275.000 Sattelrobben dürfen in dieser Saison getötet werden. Der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) ist entsetzt, dass die kanadische Regierung abermals eine so hohe Quote festlegt. Sie liegt sogar weit über der Zahl, die Wissenschaftler der kanadischen Fischereibehörde ansetzen, um den Bestand der Robbenpopulation zu wahren.
Erster Schritt zum Verbot
Moskau, 6.3.2008 – Eine Beschlussvorlage zum Verbot der russischen Robbenjagd auf Sattelrobben legte der russische Minister für natürliche Ressourcen, Oleg Trutnev, der Regierung vor. Damit soll das Abschlachten der bis zu drei Wochen alten Robbenbabys (Whitecoats) im weißen Meer beendet werden.
Gesetzentwurf zum Handelsverbot für Robbenprodukte an EU weitergeleitet
Berlin, 13.02.2008 – Die Bundesregierung hat in ihrer heutigen Kabinettssitzung beschlossen, einen Gesetzentwurf für ein nationales Handelsverbot für alle Robbenprodukte an die EU-Kommission zur Prüfung weiterzuleiten. Die Kommission soll klären, ob die Gesetzesvorlage mit europäischem Recht und Welthandelsrecht vereinbar ist. Der Bundestag hatte am 20. Oktober 2006 eine Gesetzesvorlage für ein Handelsverbot beantragt. Der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) arbeitet seit Jahren europaweit an der Einführung solcher Gesetze.
Europäisches Gutachten bestätigt Grausamkeit der kanadischen Robbenjagd
Hamburg, 20.12.2007 – Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) veröffentlichte gestern einen wissenschaftlichen Bericht über die Tierschutzstandards bei Robbenjagden. Sie kam zu dem Schluss, dass es keine wissenschaftlichen Beweise für Kanadas Behauptung gibt, die Robbenjagd werde „human“ durchgeführt. Das bestätigt die Einschätzung des IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds), dass die kanadische Robbenjagd Tierschutzstandards nicht genügt.
Nationales Handelsverbot für Robbenprodukte
Hamburg, 18.10.2007 – Vor einem Jahr, am 19.10.2006, beschloss der Deutsche Bundestag fraktionsübergreifend die Einführung eines Handelsverbotes für alle Robbenprodukte in Deutschland. Bis heute ist dies nicht umgesetzt worden. Der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) fordert die Bundesregierung auf, dem Willen des Bundestages nun endlich zu entsprechen und umgehend ein nationales Handelsverbot einzuführen.
Aus für Robbenprodukte in den Niederlanden!
Den Haag, 18.07.2007 – Die niederländische Regierung erlässt ein nationales Handelsverbot für Robbenprodukte. Betroffen sind alle Artikel von Sattelrobben und Klappmützen, den einzigen Arten, die in den Niederlanden auf dem Markt sind. Der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) arbeitet seit Jahren europaweit an der Einführung solcher Gesetze und begrüßt diese Entscheidung.
Kanadische Robbenjagd beginnt
Charlottetown, Kanada, 2.4.2007 — Heute beginnt in Kanada die alljährliche kommerzielle Robbenjagd – 270.000 Robbenjunge sind zum Töten freigegeben. Und das, obwohl ein extrem warmer Winter die Robbenpopulation zusätzlich bedroht. Der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) hat die kanadische Regierung mehrfach aufgefordert, die Jagd abzusagen.
Bedrohliches Klima für Robben -- Globale Erwärmung setzt dem Nachwuchs zu
Ottawa, 15.3.2007 – Zu wenig solides Eis für Sattelrobben-Mütter, um darauf ihre Jungen zur Welt zu bringen, und jetzt auch noch ansteigende Temperaturen – das ist die fatale gegenwärtige Situation im St.Lorenz-Golf. „Nicht eine einzige Robbe im südlichen Golf. Das ist das Ergebnis von Erkundungsflügen,“ berichtet Ralf Sonntag vom IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) in Deutschland.
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