Informationen über das Abschlachten von Robbenjungen
1969 gründete sich der IFAW, um die kommerzielle Robbenjagd in Kanada zu stoppen. Zu diesem Zeitpunkt standen die Sattelrobben kurz vor der Ausrottung. Bis heute ist die Robbenschutz-Kampagne Symbol unserer Tierschutzbewegung geworden.
Einen großen Erfolg errang der IFAW im Jahr 1983. Die Europäische Gemeinschaft verbot die Einfuhr von Whitecoat- und Blueback-Fellen. (Aufgrund ihres weißen Fells werden die Welpen der Sattelrobben "Whitecoats" genannt. Die Jungen der Klappmützen werden als „Blueback“ bezeichnet.) Allein dadurch konnte der Hauptmarkt für Pelze aus Robbenfell ausgehebelt und über einer Million Robben das Leben gerettet werden.
Der IFAW setzte seine Kampagne fort - auch nachdem andere Gruppen den Kampf bereits aufgegeben hatten. Und er konnte die Versuche und Bemühungen, die Jagd auf neugeborene Robben wieder aufzunehmen, abwenden. Außerdem konnten wir verhindern, dass das US-Gesetz zum Schutz der Meeressäuger entschärft wurde. Der IFAW wird sich auch in Zukunft für den Schutz der Robben und gegen die kommerzielle Ausbeutung von Tieren einsetzen.
Durch Subventionen der kanadische Regierung und die Erhöhung der Fangquote innerhalb der letzten zehn Jahre, ist die Robbenjagd so grausam wie je zuvor: Junge Robben, die gerade einmal zwei Wochen alt sind, werden mit Knüppeln erschlagen oder erschossen. Die kommerzielle Robbenjagd ist grausam und trägt keinen wirtschaftlichen Nutzen. Auch in diesem Jahr wird der IFAW Informationen veröffentlichen, die wissenschaftliche, wirtschaftliche und ethische Argumente gegen eine kommerzielle Robbenjagd aufzählen. Diese sollen Politiker und die Öffentlichkeit aufklären und auffordern, sich für ein Ende der Robbenjagd einzusetzen.
Neben der Jagd stellt auch der Klimawandel eine Gefahr für die Robben dar. Durch die globale Erwärmung schmilzt das Eis im Golf von St. Lawrence, das die Robben als Geburtstätten für ihre Jungen benötigen.
Bestrebungen in europäischen Ländern lassen hoffen, dass hier die kanadische Robbenjagd in die Schranken gewiesen wird: Belgien erhob ein nationales Handelsverbot für alle Robbenprodukte, und viele andere Länder, darunter auch Deutschland, wollen nachziehen. Außerdem wird der weltweite Protest von Robbengegnern immer lauter, so dass das Geschehen an der Ostküste Kanadas öffentlich wird. Mit Ihrem Protest können auch Sie dazu beitragen, die Robbenjagd zu beenden.
Erfahren Sie warum die kommerzielle Robbenjagd so grausam und absolut sinnlos ist. Hier klicken.
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