Die jährliche kommerzielle Robbenjagd in Kanada ist grausam und sinnlos. Die Robben werden allein für Luxusprodukte getötet, die niemand benötigt. 98 % der Robben, die in den letzten beiden Jahren getötet wurden, waren Jungtiere im Alter von zwei Wochen und drei Monaten. Die kanadische Robbenjagd wird heute noch massiver betrieben als vor 50 Jahren. Jedes Jahr erlaubt die Regierung aus reiner Profitgier die systematische Abschlachtung von etwa 275.000 Robben. Weitaus mehr Robben sterben, ohne in der Statistik aufzutauchen. Deutschland ist als Handelspartner für Robbenprodukte mitverantwortlich für das Robbenschlachten. Deshalb muss sich auch die Bundesregierung verantwortlich zeigen und sich klar gegen die kommerzielle Robbenjagd einsetzen. Am 19. Oktober 2006 hat der Bundestag in einer einstimmigen Abstimmung die Bundesregierung aufgefordert, ein Handelsverbot für Robbenprodukte zu erlassen und sich bei der EU für ein europaweites Verbot einzusetzen. Am 13.02.2008 wurde ein erster Gesetzentwurf von der Bundesregierung zur Kommentierung an die EU weitergeleitet. Dieser Prozess stagniert derzeit, da die EU-Kommission nun ihrerseits einen Entwurf für ein europaweites Handelsverbot vorgelegt hat. Dieser Vorschlag wird derzeit in den verschiedenen EU-Gremien diskutiert.Helfen Sie uns in dieser kritischen Phase unserer Kampagne gegen die kommerzielle kanadische Robbenjagd.Schreiben Sie an die kanadische Botschaft. Fordern Sie die kanadische Regierung auf, endlich mit dem verantwortungslosen Abschlachten aufzuhören.
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